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Rotkraut

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Zutaten:
- 1 kg Rotkraut
- 450g Äpfel
- 125 ml Rotwein
- 5 Lorbeerblätter
- 5 Wacholderbeeren
- 1-2 Tl Zimt
- Essig (z.B. Branntweinessig, Rotweinessig, Apfelessig…)
- optional: 2 Nelken
- Kokosnussöl oder Butter
- Salz

Zubereitung:
Die äußeren Blätter sowie den Strunk entfernen und den Kohlkopf in feine Streifen schneiden oder hobeln. Den Kohl mit 2 EL Essig und dem Rotwein in eine Schüssel geben und über Nacht marinieren, abends und morgen gelegentlich mal ein bisschen umrühren. Am nächsten Tag die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Den Kopf mit den Äpfeln zusammen (ohne den Rotweinrest)  in einen großen Topf geben und mit etwas Öl oder Butter andünsten. Sobald ihr keine Lust mehr auf das Rühren habt und das Fett aufgebraucht ist, den Rotwein vom Marinieren sowie die Lorbeerblätter, Salz und die Wacholderbeeren dazu geben. Die Temperatur fast komplett ausschalten, ich habe das Kraut auf Stufe 1 von 9 weiterdünsten lassen. Für ca. 2 Stunden auf der Herdplatte stehen lassen und möglich wenig umrühren, da sonst zu viel Dampf entweicht. Wer es aber nicht aushält, kann auch umrühren und einfach ein wenig Wasser nachkippen (so 1/4 Tasse), damit das Kraut nicht anbrennt und genug Flüssigkeit zum Dünsten da ist. Nach 2 Stunden ist das Kraut fertig. Ich kann empfehlen, das Kraut ein bis 2 Tage vorher zuzubereiten, da es durch das Ziehen im Kühlschrank erst richtig lecker wird. Sollte es nach dem ersten Kochen noch zu lasch schmecken, einfach Salz und Essig dazu geben, gut verrühren und noch ein bisschen stehen lassen. In Gläser abfüllen und im Kühlschrank oder im Gefrierfach aufbewahren.

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Knöpfle (Spätzle-Ersatz)

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Zutaten (für 2 Portionen):
- 3 Bio-Eier
- 3 leicht gehäufte EL Mandelmehl
- 1 leicht gehäufter EL Kokosmehl
- Salz, Pfeffer, andere kräftig schmeckende Gewürze oder frische Kräuter

Zubereitung:
Die Eier aufschlagen und nach und nach das Mandelmehl unterrühren. Zum Schluss das Kokosmehl unterrühren. Der Teig sollte nun etwas zähflüssig sein und nicht mehr allzu flüssig. Mit Salz, Pfeffer oder anderen Gewürzen (z. B. auch frischen Kräutern) würzen. Mehr ist immer besser, sonst schmecken sie zu lasch.
In einem Topf etwas Wasser erhitzen bis es simmert (kleine Minibläschen steigen auf), es darf nicht kochen. Das Wasser salzen. Eine Spätzlereibe auf den Topf legen und die Hälfte des Teiges darauf geben. Mit dem Spätzleschaber nun den Teig hin und her schieben, wir wollen nur kleine Knöpfle keine langen Spätzle (das geht mit diesem Teig sowieso nicht, da das Gluten fehlt). Der Teig fällt in dicken Tröpfchen ins Wasser und ist fast sofort gar. Bei mir war der rohe Teig, in einem kräftigen Ockerbraun, die fertigen Knöpfle beige. Solltet ihr also noch dunkle Stellen unter den Knöpfles entdecken, einfach mit der Schaumkelle nochmal kurz unter Wasser drücken. Die Knöpfle so schnell wie möglich aus dem Wasser nehmen, da sie sonst wässrig weich werden und das wollen wir nicht.

Bei uns gab es dazu eine riesige Portion Rotkraut.

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Gemüse-Hackfleisch

Öfters hatten wir nun schon mal eine einzelne Karotte, Pastinake oder auch mal eine Zucchini übrig. Doch was mit diesen Resten tun? Wir werfen alle Reste einfach mit Hackfleisch in einen Topf und nehmen es am nächsten Tag mit auf die Arbeit um die leckere Mischung in der Mittagspause zu essen oder auch mal als Abendessen schmeckt es sehr gut. So kann man auch mal nicht so beliebtes Gemüse untermischen, ohne dass es jemand merkt ;-)

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Zutaten (für 2-3 Portionen):
- Gemüse nach Wahl, mindestens genauso viel wie Hackfleisch, oder mehr
- 500g Hackfleisch
- Gewürze und Kräuter
- Kokosöl zum Anbraten

Zubereitung:
Das Gemüse klein schneiden. Das Hackfleisch in einem Topf oder einer Pfanne mit Kokosöl anbraten. Das Gemüse dazugeben und mit dünsten.

Leckere Gemüse-Kombinationen:
- Pastinake, Mangold, Zucchini, Zwiebel, Karotte, Lauch mit Hackfleisch
- Blumenkohl mit Hackfleisch
- Hokkaido-Kürbis mit Hackfleisch

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Frühstück mit Jon Schnee

Wer kennt sie nicht, die Bücher der bekannten Serie “A song of ice and fire” (zu Deutsch: Das Lied von Eis und Feuer) von George R. R. Martin? Mein Freund, der total verrückt nach der Serie ist, fand vor kurzem das erste offizielle Kochbuch vom Inn at the Crossroads. Viele der Rezepte sind natürlich nicht paleo-tauglich, doch einige können sehr einfach abgewandelt werden. Viele Rezepte sind auch auf der Homepage des Inns einsehbar. Wir selbst begannen unsere kulinarische Reise in Westeros mit Jon Schnee (Jon Snow), dem unehelichen Sohn von Eddard Stark, der sich der Nachtwache angeschlossen hat. Er lebt im Norden an der Mauer, wo es immer ziemlich kalt ist – man braucht also einen guten Vorrat um die Kälte und langen Fußmärsche zu überstehen.

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Zutaten für 3-4 Personen:
- 3-4 Paleo-Brötchen (wir haben Süßkartoffelbrötchen verwendet)
- 200g Schinken in 4 Scheiben geschnitten (unserer war mit Schwarte)
- ca. 150g Blutwurst (1/2 Ring)
- 2 Würstchen (keine Bratwürstchen)
- 1 Apfel (das Inn verwendet keinen Apfel, wir finden aber, dass eine Apfelspalte zwischendurch gut tut und sehr lecker ist, und man isst nicht nur Proteine ;-) )
- 2 – 4 Bio-Eier (je nach Hunger), das Inn verwendet Enteneier

Zubereitung:
Die Brötchen backen, aufbacken oder in einer Pfanne anwärmen, je nachdem in welchem “Zustand” sie vorliegen. Die Schwarte vom Schinken schneiden und bei mittlerer Temperatur auslassen. Das heißt: die Schwarte in die Pfanne legen und ab und zu umdrehen. Sie verfärbt sich hellbraun und wird knusprig, das Fett bleibt in der Pfanne zurück. Die Schwarte kann im Anschluss wie Chips gegessen werden. Wer Schinken nur ohne Schwarte bekommt, kann diesen Schritt weglassen und zum Anbraten Kokosöl verwenden. Die Blutwurst enthäuten und in dünne (ca. 0,5 cm) dicke Scheiben schneiden. In dem Schwartenfett (oder Kokosöl) anbraten. Die Blutwurst aus der Pfanne nehmen, anschließend die Eier in die Pfanne geben und als Spiegeleier braten. Den Apfel waschen und achteln oder zwölfteln. Wer das Kerngehäuse nicht mag, kann es wegschneiden. Die Würstchen in der Mitte durchschneiden. Alles auf einer schönen Platte anrichten, oder gleich auf 3-4 Teller verteilen.

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Okonomiyaki

Okonomiyaki wird hierzulande manchmal auch als japanische Pizza bezeichnet. Da das Gericht jedoch in einer Pfanne oder auf einem heißen Stein zubereitet wird, hat es eher weniger mit unseren Pizzavorstellungen zu tun. In Japan gibt es viele verschiedene Okonomiyaki-Arten, die bekanntesten sind: Kansai-Style und Hiroshima-Style.
Ich habe mich für die Kansai-Variante entschieden. Leider gibt es bei uns keine Katsuobushi (getrocknete und geräucherte Bonito-Fischflocken) sodass wir sie ohne gegessen haben. Die glutenfreien Okonomiyakis waren schnell gemacht und sehr lecker.

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Zutaten (für 4 Okonomiyakis):
- 4 Eier
- 60g Mandelmehl
- 200 – 300g Weißkohl (ich nehme lieber mehr als weniger)
- Bio-Kokosöl
- 50 ml Wasser
- 250g gemischte Meeresfrüchte (aufgetaut)
- 2 Frühlingszwiebeln
- Mayonnaise

Zubereitung: 
Den Weißkohl schreddern oder in feine Streifen schneide. In einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. In der Zwischenzeit aus den Eiern, dem Mehl sowie 50 ml Wasser einen Teig mischen. Den fertigen Kohl in den Teig mischen. Die Meeresfrüchte in die Pfanne geben. Zunächst wird Wasser austreten, dieses verkochen lassen, danach kurz anbraten. Die Meeresfrüchte ebenfalls in den Teig geben und gut vermischen. Mit etwas Öl nun den ersten Okonomiyaki ausbacken. Hierfür ca. 1/4 des Teiges in die Pfanne geben. Den Fladen wird ca. 1-1,5 cm dick sein. Auf mittlerer Hitze den Fladen anbraten. Sobald die Unterseite schön gebräunt ist den Fladen mit einem Pfannenwender vorsichtig umdrehen. Die Temperatur herunterschalten und bei niedriger Temperatur nun auch die zweite Seite gar werden lassen. Die niedrige Temperatur dient dazu, dass der Fladen auch innen wirklich gar wird. Den fertigen Okonomiyaki-Fladen auf einen Teller legen und mit Mayonnaise bestreichen. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und oben drauf streuen. Wer Katsuobushi vorrätig hat, kann diese ebenfalls oben drauf streuen.

In Japan wird der Fladen geviertelt, damit jeder am Tisch etwas abbekommt, so lassen sich natürlich auch verschiedene Geschmacksrichtungen verwirklichen und jeder kann mal probieren.

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